Piercing und Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft oder Stillzeit ist es möglicherweise besser, auf schon vorhandene Piercings zu verzichten:

– Dein Körper verändert sich während der Schwangerschaft, was dazu führen kann, dass bereits vorhandene Piercings unbequem werden oder sogar Probleme verursachen.

– Ein Bauchnabelpiercing kann beispielsweise unangenehm werden, wenn der Bauch wächst. Spezielle Schwangerschaftspiercings mit flexibleren Stäben können helfen.

– Die Dehnung der Haut um den Bauchnabel kann zu kleinen Rissen führen, die eine Infektion begünstigen können.

– Nickelallergien können plötzlich auftreten, auch wenn zuvor keine Probleme mit dem Piercing bestanden.

– Einige Frauenärzte empfehlen, Piercings während der Schwangerschaft zu entfernen, um potenzielle Probleme zu vermeiden, und sie nach der Schwangerschaft neu stechen zu lassen.

– Brustwarzenpiercings können ebenfalls unbequem werden, besonders wenn die Brüste während der Schwangerschaft stark wachsen. Es wird empfohlen, sie im 5. Monat zu entfernen oder Kunststoff-Retainer als vorübergehenden Ersatz zu verwenden.

– Beim Stillen sollten Brustwarzenpiercings zeitweise entfernt werden, da das Baby daran hängenbleiben un verletzen könnte oder Kleinteile verschlucken könnte.

– Intimpiercings können bei Vorsorgeuntersuchungen und während der Geburt stören und zu Geburtsverletzungen führen, daher wird auch hier empfohlen, sie zu entfernen.

Piercing und Schwangerschaft – Während der Schwangerschaft oder Stillzeit ist das Stechen von Piercings Tabu:

– Durch die erhöhte Durchblutung während der Schwangerschaft können starke Blutungen auftreten und Komplikationen verursachen.

– Hormonelle Veränderungen erhöhen das Infektionsrisiko, und die Behandlung von Infektionen kann aufgrund der eingeschränkten Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft schwierig sein.

– Ein erhöhtes Schmerzempfinden könnte das Piercen unangenehmer machen.

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